ASy Koblenz am 1.Mai 2020

Der erste Mai ist für uns kein Feier-, sondern ein Kampftag!

Historisch ist er aus dem Kampf anarchistischer Arbeiterinnen und Arbeiter für den 8-Stunden-Tag entstanden. Als bei einer entsprechenden Demonstration in Chicago ein Anschlag verübt wurde, nahmen die Autoritäten die Organisatoren der Veranstaltung fest und verurteilte die Mehrheit von ihnen zum Tode. Nicht, weil man ihnen eine Beteiligung nachweisen konnte, sondern weil man sie allein aufgrund ihrer Gesinnung für schuldig erklärte. Diese willkürlichen Justizmorde machten die Opfer zu Symbolfiguren für den Kampf der Arbeiterschaft.

Heute gedenken wir den ArbeiterInnen, denen wir diesen Kampftag wie auch den 8-Stunden-Tag verdanken. Doch wir können dieses Jahr nicht wie sie auf die Straßen gehen – stattdessen haben wir im Verlauf des Tages Statements unserer GenossInnen von heute und damals auf Twitter und Instagram veröffentlicht.

Hier noch einmal die Bilder aus der Gegenwart. Ein besonderer Gruß geht dabei nach Siegen, wo zurzeit Mitglieder des ASy Koblenz ein eigenes Siegener Syndikat aufbauen. Denn auch sie haben sich an unserer Fotoaktion beteiligt und man wird sicher in nächster Zeit noch einiges von ihnen hören.

  

[ssba]

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